Rolex Style Armbanduhren für wenig Geld – Hommagen, Replicas und Fakes

Genießen Sie Rolex-Design für unter 200,00 EUR pro Uhr, ohne rechtliche Grauzonen zu betreten und ohne Ärger zu riskieren

Sie wollen eine richtig schöne Herren-Armbanduhr, ohne astronomische Summen auszugeben?

Erfahren Sie,

  • wie Sie die bekanntesten Designs der Submariner, Daytona und Datejust tragen können, ohne das Original zu bezahlen
  • warum Sie besser keine Fälschung kaufen sollten und was Sie stattdessen tun können
  • dass Rolex eine „Vizekönigin“ namens Tudor hat

Rolex ist ein Inbegriff des Luxus und des gehobenen Style. Rolex, 1908 gegründet und 1915 in eine Kapitalgesellschaft überführt, residiert in Genf in der Schweiz, im Land mit den höchsten Qualitätsstandards in der Produktion.

Rolex hat immer wieder Innovationen in die Welt der Armbanduhren gebracht und hat wunderschöne, klassische und zeitlose Designs auf den Markt gebracht. Rolex Armbanduhren sind das Uhren-Äquivalent zu Automobilen von Porsche: Hoch funktional, unverkennbar im Aussehen und extrem haltbar.

Rolex Originale sind echte Geldanlagen, allerdings nur für diejenigen, die sie sich leisten können.

Die bekanntesten und beliebtesten Designs: Submariner, Daytona und Datejust

Am beliebtesten und bekanntesten sind die schlicht-klassische Submariner, die moderne Daytona und die leicht verspielte Datejust.

Natürlich muss man diese Uhren nicht neu kaufen. Sie sind neu auch kaum zu bekommen, da sie nach einem Schlüssel auf die Händler verteilt werden, so die Auskunft der Hanseatischen Schmuck- und Uhrenbörse, Colonnaden 1 in der Hamburger City. Am Besuchstag trug der Verkäufer eine schöne silberne Rolex Daytona, nach seiner Auskunft derzeit (Februar 2020) preislich bei 18.000,00 EUR.

Im Februar 2020 liegen gebrauchte Submariner auf ebay um die 7.000,00 EUR, und das sind sehr schlichte Modelle. Für die wirklich schönen dürfen Sie locker 20 Mille hinblättern.
Eine schlichtere Daytona bekommt man am 26.02.2020 mit Glück um die 12 Scheine, während die schöneren deutlich über 25 liegen.

Ältere Datejust gibt es für etwas über 6k, aber auch hier kosten die schöneren Modelle mehr als das Doppelte.

Die Modelle für Damen sind durchgehend günstiger.

Alles zu teuer! Was jetzt?

Wenn Sie nun das Rolex-Design lieben, aber keine 20 Tausender (oder 100 Zweihunderter) herumliegen haben, was können Sie tun?

Sie können

  1. Eine Fälschung / „Replica“ kaufen – das ist nicht sehr zu empfehlen
  2. Eine „Hommage“ kaufen – ein legaler Nachbau mit nahezu identischem Design

Warum Sie keine Fälschung oder „Replica“ kaufen sollten

„Fake“ oder „Replica“ bedeutet, die Uhr versucht eine Rolex exakt ohne Abweichungen zu imitieren und trägt den Markennamen „Rolex“ auf dem Ziffernblatt aufgedruckt, zusammen mit dem berühmten Logo aus der Rolex-Krone.

Alle deutschsprachigen Erfahrungsberichte, die ich über Replicas / Fakes gelesen habe, waren einstimmig negativ (Stand: Februar 2020).

Die rechtliche Lage zu den Fakes ist wohl nicht ganz klar. Rolex selbst hat anscheinend kein großes Interesse an der Verfolgung der Fälscher und betrachtet die Replicas mit souveräner Schweizer Gelassenheit, in dem Wissen, dass ihr Markt dadurch nicht beschädigt wird. Wer sich eine echte leisten kann, kauft kein Fake, und wer ein Fake kauft, kann sich sowieso keine echte leisten.

Trotzdem heißt es, der Zoll beschlagnahme manchmal Fake-Rolexes und stelle dann gelegentlich unangenehme Fragen. Der einzige halbwegs sichere Weg scheint zu sein, ein Fake in einem anderen Land zu kaufen und dann als Einzelstück am eigenen Handgelenk mitzubringen.

Ärger mit den Replica-Webshops

Die Shops haben zwar manchmal eine URL, die auf „.de“ endet und die Texte sind in deutscher Sprache verfasst, aber die Webseiten haben kein Impressum und es ist nicht wirklich klar, an wen Sie sich wenden können, wenn Probleme mit Lieferung oder Ware auftreten. Nach den Erfahrungen mehrerer Nutzer melden die Shop-Betreiber sich mit großer Verzögerung oder gar nicht.

Ein Shop verstieg sich zu der Aussage, seine Replicas würden in der Schweiz gefertigt, aber die Preise lagen trotzdem unter 300,00 EUR pro Stück.

Einer hatte immerhin eine WhatsApp-Nummer, mit der ich auch kurz kommuniziert habe. Die Wortwahl der Person war eher hemdsärmelig-flapsig, aber das stört mich nicht; sie schien mir ehrlich zu sein und sagte ganz klar, dass ihre Replicas alle in China hergestellt werden.

Einige Shops sind auch im Königreich Tonga gelistet oder haben die Mehrzweck-Endung „.io“. Ein Shop soll angeblich in Panama sitzen, wozu ich aber keinen Anhaltspunkt gefunden habe.

Selbst wenn versprochen wird, dass es keine Probleme mit dem Zoll geben wird, weil „aus einem EU-Land“ versendet wird, so scheint dies nicht immer tatsächlich der Fall zu sein. Angeblich wurden mehrere Pakete vom Zoll kassiert, die dann eben doch aus China oder Thailand versendet worden waren.

Manche Webshops liefern offenbar qualitativ sehr geringwertige Fakes, bei denen nach 2 Monaten ein Zeiger abfällt. Einige liefern angeblich sogar gar kein Rolex-Fake sondern eine völlig andere Armbanduhr minderster Qualität mit einem ganz anderen Markennamen.

Fazit zu den Replicas

Nach 4 Monaten Recherche gibt es offenbar keine gescheite Möglichkeit, von Deutschland aus an eine vernünftige, qualitativ ausreichende Replica zu gelangen. Möglicherweise gibt es andere Optionen.

Zum Glück gibt es genügend andere Möglichkeiten, das fast identische Design zu tragen, für deutlich weniger Geld und weniger Ärger: Hommage-Uhren

Hommage-Uhren

Wie Woody Allen bereits in „Stardust Memories“ erklärte: „Hommage“ ist nur ein netter Ausdruck dafür, dass man die Idee geklaut hat.

Bei einer Hommage-Uhr wird das ursprüngliche Design nachgebaut, entweder mit kleinen Abweichungen, so dass der Geschmacksmuster-Schutz nicht verletzt wird, oder in exakter Form nach Ablauf des Design-Schutzes.

Laut der Lang Rechtsanwalts GmbH in Ulm / München beträgt die maximale Schutzdauer eines Designs in Deutschland 25 Jahre, bei nicht eingetragenen Designs maximal 3 Jahre.

Hommages an die Submariner

Die Hommages an die Submariner tragen meistens Namen, die auch irgendetwas mit „unter Wasser“ zu tun haben, so z.B. die

MarkeModellungefährer Preisbereich
InvictaPro Diverungefähr zwischen 80 und 150, vorwiegend um 90 EUR
DugenaDiver bzw. Sport DiverDiver unter 100 EUR zu haben, Sport Diver um 230 EUR
DavosaVintage Diverum 370 EUR
SteinhartOcean Oneum 350 EUR

Manche andere Submariner-Nachbildungen weisen auch nicht auf ihr Vorbild hin, z.B. die Victorinox Maverick, die um 500 EUR liegt.

Hommages an die Daytona

Daytona bezieht sich auf das traditionelle Autorennen auf der Rennbahn in Daytona. Daher die drei kleinen integrierten Stoppuhren, die wohl kaum genutzt werden, aber cool aussehen.
Die Hommages an die Daytona haben deshalb auch Namen, die in irgendeiner Form mit Autorennen zu tun haben, z.B. die

MarkeModellungefährer Preisbereich
InvictaSpeedwayeine ganze Modellpalette, die unter 90 EUR beginnt, einige Modelle um 120 EUR enthält und dann sehr schöne Modelle über 300 EUR
StuhrlingFormula 1etwas über 200 EUR
Tag HeuerFormula 1um 1.100 EUR, aber auch Modelle deutlich über 2k

Hommages an die Datejust

Die Datejust zeigte als eine der ersten Uhren auch den Wochentag (Montag, Dienstag, usw.) an.
Bei diesem Modell richten sich die Hommages eher nicht nach dem Kontext des Originals.
Beispiele sind die

MarkeModellungefährer Preisbereich
BulovaDress Watchum 100 EUR
SeikoMen’s GF206um 150 EUR
OrientPresidentum 370 EUR
HamiltonH32505141etwas unter 600 EUR
Tag HeuerMen’s WJF2010.BA0592etwas über 3.000 EUR

Die Unbesiegte: INVICTA

Mir wurde seinerzeit die Invicta Pro Diver (ohne weitere Namenszusätze) empfohlen, die mir sehr gut gefällt. Während sie sehr dicht am Design der Rolex Submariner bleibt, versucht sie nicht, so zu tun, als wäre sie eine echte Rolex und präsentiert statt der Krone ein Logo, dass in etwa aussieht wie eine Raute mit Flügeln.

Daneben gibt es die Invicta Speedway, von denen zumindest eine Ausführung kaum zu unterscheiden ist von der Rolex Daytona, die ich weiter oben erwähnt hatte, am Handgelenk des Uhrenverkäufers.

Die Firma Invicta hat einen soliden Ruf und genießt auf amazon vorwiegend positive Bewertungen. 1837 in der Schweiz gegründet, wurde das Unternehmen 1991 von einem US-Investor gekauft und sitzt derzeit (Februar 2020) in Hollywood, Florida.
 

 

 

Spieglein Spieglein, welches ist die zweit-schönste im Land? Tudor!

Ebenso wie Rolex, wurde Tudor von Hans Wilsdorf gegründet. Im Jahre 1926 kam er auf die Idee, eine zweite Hausmarke zu etablieren, die auch hohe Qualität bot, aber nicht ganz so preisintensiv war wie Rolex.

Tudor verwendet teilweise Patente, Designs und Bauteile von Rolex. So bekommt man etwas Rolex für deutlich weniger Invest. Eine ganze Reihe schöner gebrauchter Tudors gibt es um 2.500 EUR, wobei die schöneren dann wieder auf mehr als das Doppelte hinauslaufen.
 

 

HAVE FUN!!

 

Titelbild: Das Titelfoto zeigt unser Top-Model im Steve Jobs Look mit einer Invicta Pro Diver, fotografiert von Jens Horstmann auf der Treppe im Espresso House in der Hamburger City.

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