Problematiken in Unternehmen und wie Sie diese produktiv nutzen können

Wie Sie die Probleme in Unternehmen produktiv für sich nutzen

Basierend auf Statistiken von Stephen Covey, hervorgehoben von Gabriela Krieger

Die folgenden Ergebnisse stammen aus einer Befragung in Unternehmen, entnommen aus „Der 8. Weg“ von S.R. Covey.

Wie können Sie diese Probleme in Unternehmen produktiv nutzen?

Ein Wort der Warnung vorab: Wir sind meistens nicht so dumm, wie wir glauben, aber leider auch meistens nicht so schlau, wie wir glauben. Bevor wir Kritik üben oder Vorschläge machen, sollten wir überprüfen, ob wir wirklich ausreichend im Bilde sind.

Wie tun wir das? Wir besprechen das Thema mit jemandem, der bereits einige Ziele erreicht hat, die wir noch erreichen wollen. Der / die sollte ein paar brauchbare Ansätze haben.

Nun zu den Problemen.

Nur 37 Prozent der Befragten gaben an, genau zu verstehen, was ihr Unternehmen zu erreichen versucht und weshalb.

Wie können Sie dies produktiv nutzen?

Sie können aktiv nachfragen, welche Ziele das Unternehmen hat und die Erreichung dieser Ziele erkennbar unterstützen

Nur 20 Prozent waren von den Zielen ihres Teams und ihres Unternehmens begeistert.

Wie können Sie dies produktiv nutzen?

Warum sind die Leute nicht begeistert? Sind die Ziele unsinnig?

Besteht bei der Führung, im Management oder bei den Kollegen eine falsche Einschätzung davon, was die Ziele bedeuten oder wird die Erreichung als zu einfach oder als zu schwierig betrachtet?

Lediglich 20 Prozent der Arbeiter sagten, ihre eigenen Aufgaben seien klar auf die Ziele ihres Teams und ihres Unternehmens ausgerichtet.

Haben Sie realistische, umsetzbare Ideen dafür, wie man dies verbessern könnte – bitte nur begrenzt auf Ihren eigenen Arbeitsbereich? Informieren Sie Ihre Vorgesetzten.

Bloß 50 Prozent waren am Ende der Woche mit der von ihnen geleisteten Arbeit zufrieden.

Nach welchen Kriterien wird die Zufriedenheit denn bemessen?

Können Sie Ihre Kollegen unterstützen, die eigene Zufriedenheit zu steigern, indem Sie ihnen helfen, die eigenen Erfolge sinnvoll zu messen und einzuschätzen?

Können Sie jemandem helfen, seine Arbeit besser zu tun? Allerdings nur, wenn Ihre eigenen Ergebnisse nicht darunter leiden – sonst kann diese Strategie schnell nach hinten losgehen.

Lediglich 15 Prozent hatten das Gefühl, dass ihr Unternehmen es ihnen rückhaltlos ermöglicht, Schlüsselziele umzusetzen.

Hierbei könnte es spannend sein, ob die Schlüsselziele, die den Mitarbeitern mitgeteilt werden, tatsächlich die Schlüsselziele sind.

Manche Unternehmen labern vom konstruktiven Miteinander, schaffen aber bewusst und absichtlich ein Klima von Angst und Druck. In dem Falle gehen Sie einfach, sobald Sie können.

Andernfalls sprechen Sie Kollegen und Vorgesetzte an und diskutieren Sie darüber.

Nur 15 Prozent hatten das Gefühl, dass in ihrer Umgebung viel Vertrauen herrscht.

Auch hier ist die Frage: Ist Vertrauen wirklich gewünscht, oder sollen die Mitarbeiter lieber im Krieg miteinander leben?

Je nachdem, wie Sie meinen, kann es Sinn machen, eine Debatte anzustoßen, oder einfach zu gehen, sobald möglich.

Nur 17 Prozent befanden, dass ihr Unternehmen eine offene Kommunikation fördert, bei der auch abweichende Meinungen geachtet werden und die zu besseren Ideen führt.

Hier ist für mich die Frage, ob dies wirklich so ist. In manchen Unternehmen werden abweichende Meinungen tatsächlich nicht geduldet.

In einigen Fällen sind die Meinungen / Vorschläge der Mitarbeiter aber auch so inkompetent, dass sie schlicht nicht brauchbar sind. Die Mitarbeiter sind dann beleidigt, aber auch das nützt niemandem.

Lediglich zehn Prozent waren der Meinung, dass ihr Unternehmen die Leute für ihre Ergebnisse verantwortlich macht.

Dies kann ein Vorteil oder ein Nachteil sein.

Sinnvollerweise sollte ein Mitarbeiter für die Ergebnisse verantwortlich sein, die er beeinflussen kann.

Auch hier gilt: Treten Sie in Dialog. Werden Sie für Ergebnisse verantwortlich gemacht, die Sie nicht beeinflussen können? Oder wird Ihr Anteil an den Zielen, die Sie beeinflussen können, nicht gesehen?

Bloß 20 Prozent hatten uneingeschränktes Vertrauen zu der Organisation, für die sie arbeiteten.

Also, mir tun die 20% leid. Uneingeschränktes Vertrauen? Niemals, in niemanden, nicht einmal in mich selbst.

Wenn Sie nicht vertrauen, sind Sie wahrscheinlich geistig gesund.

In den Worten meiner Hausärztin: „Wer nicht paranoid ist, ist unrealistisch.“

Nur 13 Prozent hatten sehr kooperative, von großem Vertrauen geprägte Arbeitsbeziehungen zu anderen Gruppen oder Abteilungen.

Das ist eine Frage von Verantwortung und Kommunikation.

Sie können selbst ein Umfeld von Vertrauen (wenn auch nicht uneingeschränkt) und Kooperation schaffen, wenn Sie Ihren Arbeitsbereich solide beherrschen, an umliegenden Arbeitsbereichen interessiert sind und wenn Sie gut kommunizieren können.

Viel Erfolg!

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