Nummernsystematiken bei Kreditoren und Debitoren

In der Praxis sind 2 Systematiken zur Nummerierung von Personenkonten (Nebenbuch, Debitoren und Kreditoren) weit verbreitet:

  1. Es wird immer die nächste freie Nummer vergeben, wenn ein Personenkonto neu dazukommt. Im DATEV-Standard beginnt man bei Kreditoren z.B. mit 70001, dann 70002, usw. Jeder neue Kreditor erhält dann die nächst höhere Nummer.
  2. Bei der Nummerierung wird das Alphabet berücksichtigt. So bekäme z.B. Anton Aal die Kreditoren-Nr. 70101, weil A der erste Buchstabe des Alphabets ist. Berti Bauer bekäme z.B. die 70202, weil B der zweite Buchstabe im Alphabet ist. Buchstaben, die dem Anfangsbuchstaben nachfolgen, werden grob berücksichtigt. So bekommt z.B. das IBIS-Hotel die Nummer 70903, dagegen die IXOS GmbH die Nummer 70995.

Manche Unternehmen verwenden andere Kriterien; im Logistik-Bereich werden manchmal z.B. die PLZ-Bereiche in den Nummern berücksichtigt.

Andere Nummernstandards, in denen Kreditoren mit 1 oder 2 beginnen, verfahren intern entweder nach Methode 1 oder 2 oder einer ähnlichen.

Persönlich war ich jahrelang der Methode 2 zugeneigt. Im Rahmen diverser Controlling-Großprojekte habe ich mich aber damit beschäftigt, was passiert, wenn sehr große Mengen von Kreditoren auftauchen, wenn Unternehmen umfirmieren oder den Ort wechseln, und so neige ich nun mehr zur Methode 1.

 

Bild: openclipart, silvia2k1

 

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