Meine Lieblingstasse als Rechnungswesenlehrer

Dies ist mein Beitrag zur Blogparade „Lieblingstassen“, ausgerufen durch den Blog „Besondere Tassen“. Vielen Dank an Blogbetreiber Jürgen für die Idee.

Zu einem Teebecher entwickle ich manchmal eine jahrelange Beziehung.

Von 1997 bis 2006 hatte ich eine rot-beige Lieblingstasse mit einem harlekin-artigen Muster in rot-beige. Der Henkel brach ab, ich klebte ihn wieder an. Irgendwann fiel die Lieblingstasse herunter, brach in mehrere Stücke. Dann habe ich sie nicht mehr repariert.

Lange hatte ich einen Teebecher, der wohl aus Lehm gebrannt war, hauptsächlich in Grau, mit einem braunen Ring und einem türkisen Ring am oberen Rand. Eine sehr schöne Lieblingstasse.

Im Moment mag ich die lustige Steinbock-Tasse, die meine geliebte Frau mir geschenkt hat und einen schmalen, ganz weißen Teebecher.

Was haben Teebecher und Lieblingstassen mit Rechnungswesen zu tun?

Beim Unterrichten trinke ich gerne Tee.

Dadurch bin ich ein extrem schlechtes Vorbild, da das Trinken aus nicht verschließbaren Behältern in vielen Schulungsräumen verboten ist.

Da ich einen großen Teil der Unterrichtszeit reden muss, wird mir das Teetrinken nachgesehen.

Präsent zum Abschluss

Von manchen Kursen erhalte ich zum Seminarende ein kleines Präsent.

Wenn die Teilnehmer sehen, wie gerne ich Tee mag, erhalte ich zum Abschluss manchmal Teepackungen und/oder Teebecher, sehr liebevoll verpackt.

Teebecher habe ich bald genügend, um einen ebay-Shop aufzumachen.

Und Tee muss ich auch deutlich weniger kaufen als früher. Die Teilnehmer treffen meine Sorten recht gut.

Diese Becher werden gewöhnlich nicht zu meiner Lieblingstasse, aber sie bedeuten mir viel, weil sie ein Zeichen sind, wie gut die Qualität der Beziehung zu den Teilnehmern ist.

Noch mehr bedeuten mir die freundlichen Karten, die ich dazu erhalte, von der gesamten Gruppe unterschrieben. Das bedeutet wohl, ich habe meinen Job ordentlich und fair gemacht. Hoffe ich jedenfalls.

Kein Mangel an Teebechern

Es passiert wahrhaftig nicht nach jedem Kurs, dass ich etwas geschenkt kriege. An Teebechern habe ich aber nun keinen Mangel mehr.

Vielleicht liest dies der eine oder andere Kurs und kommt dann auf die Idee, mir nicht noch einen weiteren Becher zu verehren.

Ich bin sehr dankbar für das freundliche Feedback und ich fühle mich geehrt, Menschen beruflich helfen zu können.

In diesem Sinne:

Viel Erfolg!

Bild: Agnes Sowinska

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