Hinweise für einen erfolgreichen Webshop

Seit mehreren Jahren steigen die Umsätze für Online-Verkäufer an Endverbraucher:

Es steigen auch die Umsätze im B2B-Bereich:

Ebenfalls hoch und tendenziell steigend sind die Aufwendungen für Online-Werbung:

Auch als Betreiber eines Webshops hilft es, wenn Ihre Ziele SMART sind:

„Controlling bedeutet, gute Fragen an das Unternehmen zu stellen und mit den Antworten produktiv umzugehen.“ (Controlling-Definition von Alexander Meneikis)

Hier ein paar mögliche Fragen für einen Webshop:

  • Erreicht der Webshop die Zielgruppe?
  • Welche Produkte erzielen den meisten Umsatz / Deckungsbeitrag?
  • Was befördert den Verkauf am meisten?
  • Wer sind die Besucher?
  • Ist die Website benutzerfreundlich?
  • Was tue ich, um die Absprungrate niedrig zu halten?
  • Haben die bisherigen Kampagnen mehr Deckungsbeitrag gebracht?
  • Usw.

Reifegrade eines Web-Controlling nach Alexander Heimpel

Diese sind NICHT identisch mit den Reifegraden eines Vertriebscontrolling nach dem CMMI for Services des Software Engineering Institute!

 

Konversionsraten

Gibt es in Makro und Mikro:

 

Verkaufsprozess

Gute Verkäufer verkaufen prozessorientiert!

Deshalb sollte in den Kennzahlen des Shops immer der Verkaufsprozess abgebildet werden, mindestens nach dem klassischen Schema.

Kundenwert

Tendenziell ist ein Stammkunde mehr wert als ein Neukunde.

Kunden sollten deshalb wann immer möglich erhalten werden.

Eine Möglichkeit, einen langfristigen Kundenwert zu bestimmen ist eine Berechnung der abgezinsten Deckungsbeiträge im Laufe der nächsten Jahre. Bei den volatilen Märkten der 2010er, die in den kommenden Jahren wahrscheinlich nicht ruhiger werden, fragt sich, ob das noch eine sinnvolle Berechnungsmethode ist.

Eine gute Kundenbindungsmethode bleibt, Kunden zufrieden zu stellen. Langfristige Beziehungen bleiben vermutlich eine solide Geschäftsgrundlage.

Hier gilt wie sonst auch, grob das Pareto-Prinzip: Etwa 20% der Kunden bringen etwa 80% der Umsätze, das sind die A-Kunden. Bei den B-Kunden sind es um die 30%, die zusammen nochmal 10% bringen, die restlichen 10% kommen von den restlichen Kunden.

Die Kunst des Gesehenwerdens: Keywords

In den 2010ern wird Ihr Webshop von Suchmaschinen über Keywords gefunden.

Es macht also Sinn, in Ihren Artikelbeschreibungen und in Ihren Blog-Beiträgen die Keywords sinnvoll einzusetzen.

Vielleicht kaufen Sie zusätzlich Keywords für Suchmaschinen-Anzeigen.

Bezahlmethoden

Was buchstäblich über Werden und Vergehen Ihres Shops mitbestimmt ist, dass Sie Bezahlmethoden anbieten, die Ihre Kunden mögen. In Anlehnung an Alexander Heimpel seien die folgenden Mindest-Methoden empfohlen:

  • Paypal
  • Micropayment
  • Kreditkarte
  • Auf Rechnung
  • Lastschrift
  • Crypto, z.B. Bitcoin

Nicht alle machen in jedem Fall Sinn, also wägen Sie sinnvoll ab.

Übersichtliche, benutzerfreundliche Navigation

„Eine Verkaufs-Website muss so aufgebaut sein, dass der größte Idiot sie im besoffenen Zustand bedienen kann.“ (Gerald Hörhan, der Investment Punk)

Ein Klick zu viel, und die Besucher springen ab. Ein Klick zu wenig und Sie sind in der juristischen Vorhölle.

VIEL GLÜCK!

Viel Erfolg!

 

Bilder: Alexander Meneikis und openclipart, Public Domain

Titelbild: openclipart, netalloy

 

1 Star2 Stars3 Stars4 Stars5 Stars (4 votes, average: 5,00 out of 5)
Loading...
Print Friendly, PDF & Email

Speak Your Mind

*