Ein wichtiger Unterschied zwischen wohlhabend und arm: Annehmen

Der wahrscheinlich wichtigste Erfolgsfaktor über den niemand redet: Die Bereitschaft zum Annehmen

Dies ist sicherlich nicht der einzige Faktor, aber ein sehr wichtiger.

Warum sind manche reich und mache arm?

Bei meiner Erforschung dieses Phänomens bin ich auf einen Faktor gestoßen, über den ich bis dahin kaum Material gefunden hatte.

Ein Faktor, der den entscheidenden Unterschied macht zwischen ergebnislosem Abrackern und lohnenden Ergebnissen.

Dieser Faktor ist: Annehmen.

Ich vermute, dass dies eines der wichtigsten Faktoren überhaupt ist beim Aufbau von materiellem Wohlstand, aber auch bei bereichernden Beziehungen.

Arbeite hart, smart und strategisch

In der westlichen Welt erhalten wir viel Input darüber, dass wir hart und smart arbeiten sollen.

Wir erhalten präzise Gebrauchsanweisungen zum „Erfolg“ (mit mehr oder weniger klaren Definitionen).

Wir haben gelernt, diszipliniert zu sein, auf kurzfristigen Genuss zu verzichten, im Dienste langfristiger Ziele.

All das können wir bereits gut.

Eine Bereitschaft oder Fähigkeit aber haben wir nicht so gut entwickelt, unter anderem, weil niemand uns etwas darüber erzählt hat.

Annehmen.

Das folgt doch einer klaren linearen Logik: Wer intensiv an etwas arbeitet und dabei strategisch vorgeht, der wird alsbald durch Gewinn belohnt.

Oder?

Leider nicht.

Ohne Annehmen kein Erfolg

Wenn ich nicht bereit bin, den Gewinn anzunehmen, kann ich mich abrackern ohne Pause und ohne Ende, und trotzdem nichts gewinnen (außer der Erfahrung des Abrackerns).

Vielleicht mache ich juristische Fehler. Vielleicht bringe ich gar nicht erst die Kraft auf, die erforderliche Arbeit zu leisten. Vielleicht werde ich krank.

Nur wenn ich bereit bin, anzunehmen, wird der Gewinn auch zu mir kommen und bei mir bleiben. Andernfalls finde ich Wege, ihn abzuwehren oder ihn sehr schnell wieder loszuwerden.

Bereitschaft zum Annehmen ist etwas anderes als Gier. Gier taucht da auf, wo die Bereitschaft zum Annehmen eben gerade nicht vorhanden ist, bzw. wo die Angst vor dem Verlieren größer ist als die Dankbarkeit über den Gewinn.

Andernfalls würde derjenige mit Dankbarkeit annehmen, und bräuchte keine Gier.

Warum aber kann ich nicht so annehmen, wie ich möchte, und was kann ich dabei tun?

Es sind ein paar Theorien entwickelt worden, warum jemand nicht annehmen kann oder will.

Zum Beispiel:

  • Mangelndes Selbstwertgefühl, entstanden aus Kindheitserlebnissen
  • Schuldgefühle aus den verschiedensten Gründen
  • Unbewusste Ausrichtung auf Vorbilder, die wirtschaftlich arm sind / waren
  • Unpassende Glaubenssätze

Ob diese Theorien logisch, zutreffend oder unzutreffend sind, das herauszufinden, wird wohl noch eine Weile dauern.

Nach meiner eigenen Erfahrung hilft es, grundsätzlich Dankbarkeit für das zu entwickeln, was ich erhalte.

Einige Leute behaupten „sei dankbar, und Du erhältst mehr, wofür Du dankbar sein kannst.“

Diese Aussage halte ich für wahr.

Wenn ich nun etwas annehme, versuche ich es sehr bewusst und dankbar zu tun.

Ich finde es auch nützlich, mir bewusst zu machen, welchen Wert ich für die Menschen habe, denen ich Dienste erbringe, und was es ihnen nützt.

Hier kann ich mich überschätzen oder unterschätzen. Daher hole ich regelmäßig Feedback ein. Nicht jeder gibt immer kompetentes, produktives Feedback, aber oft ist Nützliches dabei.

Am Beginn der Reise steht, mir klarzumachen, was ich annehmen kann und was nicht.

Wie viel sind Sie bereit, anzunehmen?

 

Bild: Alexas_Fotos

 

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