Alternative Medien: Journalismus und das Internet

Viele Menschen bringen zum Ausdruck, dass sie den staatlich finanzierten Fernsehnachrichten nicht mehr trauen. Gleichzeitig trauen sie auch immer weniger den werbefinanzierten Privatsendern und Zeitungen.

Oft habe ich gehört, die Medien würden ihrer „Aufgabe“ nicht gerecht, kritisch und zutreffend zu berichten. Diese Aussage basiert auf einem Irrtum.

Die Medienunternehmen haben keine „Aufgabe“. Sie sind UNTERNEHMEN, daher die Bezeichnung Medienunternehmen.

Wie Noam Chomsky formulierte, die Medienunternehmen verkaufen Zuschaueraufmerksamkeit an ihre Werbekunden.

Das ist das Geschäftsmodell. Es geht von vornherein nicht um „Wahrheit“, sondern um das Verkaufen von Medien-Impressionen (also das Auftauchen des Werbekunden in den Medien). Alles, was den Werbekunden nicht gefällt, wird wenn überhaupt nur am Rande berichtet.

Was nun, wenn tatsächliche Fakten den Werbekunden nicht gefallen? Dann werden sie bestenfalls auf Seite 100 in Schriftgröße 9 abgehandelt.

Wenn ich aber nun an tatsächlichen Fakten interessiert bin, wohin wende ich mich dann?
Seitdem das Internet allgemein zugänglich und sehr benutzerfreundlich geworden ist, finden sich online eine ganze Armee von Berichterstattern und Kommentatoren, die als „alternative Medien“ bezeichnet werden und sich teilweise selbst so bezeichnen.

Manche von diesen berichten über bewiesene Fakten.

In diesem Artikel gehe ich auf folgende Punkte ein:

  1. Was bedeutet „Alternative Medien“ ?
  2. Welche wichtigen Anbieter gibt es und was bieten die?

Dazu habe ich mir 8 alternative Media-Outlets ausgesucht und betrachte diese unter folgenden Gesichtspunkten:

  1. Schwerpunkte, thematische Orientierung
  2. Navigation, Benutzerfreundlichkeit
  3. Qualität als Nachrichtenquelle

Die Qualität beurteile ich vor allem nach 2 Kriterien: Sind die Nachrichten mit verlässlichen Quellenangaben versehen, und finde ich viele Beispiele dafür, wie Argumentationen durch Emotionen ersetzt werden, das heißt, finde ich Beschimpfungen oder abwertende Bezeichnungen, die nicht Zitate sind, sondern direkte Äußerungen der Autoren?

Ich bezeichne mich selbst als politisch sehr schlecht informiert und historisch nicht übermäßig bewandert. Mich persönlich interessiert, möglichst viele informierte Meinungen (die Betonung hier auf „informiert“) zu verschiedenen Themen zu finden, um dann selbst eine Einschätzung zu versuchen.

Teil 1: Was sind alternative Medien?

Alternativ an den Berichterstattern in den „Neuen Medien“ ist vor allem die Art der Finanzierung. Die meisten dieser Outlets finanzieren sich durch Spenden ihrer Nutzer oder arbeiten ehrenamtlich.

Deshalb können die Betreiber sich eine eigene Meinung leisten – sie sind nicht abhängig von staatlicher Zustimmung oder von Werbestrategien der Anzeigenkunden. Sofern sie sowieso kein Einkommen aus ihrer Medientätigkeit anstreben, sind sie weitestgehend frei. Andernfalls erhalten sie Geld, wenn genügend Nutzer ihre Inhalte förderungswürdig finden.

Auch Privatpersonen sind nicht unfehlbar und treffen ausschließlich optimale Entscheidungen, das gilt für die Berichterstatter ebenso wie für die Nutzer. Viele Nutzer trauen aber eher einem spendenfinanzierten Journalismus als staatlich oder von Großunternehmen kontrollierten Nachrichten.

Manche Outlets haben sich zwar vom Mainstream gelöst, betreiben aber eigene Werbung, manche mit AdSense, manche gezielt für bestimmte Unternehmen.

divide et impera im Eigenbau

„Die Reduktion gesellschaftlicher Konflikte auf einen Antagonismus zwischen ‚Volk‘ und ‚Eliten‘ halte ich für missbrauchsanfällig.“ (…) Ich halte das um sich greifende konfrontative Denken in der westlichen Politik und in den meisten deutschen Medien für falsch und höchst kritikwürdig, aber ich bin genauso davon überzeugt, dass man dieses Freund-Feind-Schema nicht mit umgekehrten pauschalen und einseitigen Schuldzuweisungen aufbrechen kann.“
(Wolfgang Lieb)

Dieses Zitat von Wolfgang Lieb beschreibt für mich am besten die Gefahr der alternativen Medien.

Sobald eine Gruppe glaubt, eine andere Gruppe sei schuld an allen Problemen, und man müsse die andere Gruppe nur wegklatschen, beginnen die wirklichen Probleme erst.

Mir scheint, dass in manchen alternativen Medien genau diese Grundhaltung vorherrscht.

Mit einer ähnlichen Haltung habe ich vor vielen Jahren begonnen, mich vom Mainstream zu lösen.

Mit der Zeit habe ich festgestellt: . Schuldzuweisungen sind unproduktiv. Freiwilliges Übernehmen von Verantwortung, da wo es Sinn macht, ist produktiv.

Für mich geht es inzwischen, besonders bei diesem Blog, um das Finden leistungsfähiger, belastbarer Alternativen zu einem ungesunden Leben. Wer „schuld“ ist, ändert sich je nach Betrachtungsweise.

Teil 2: Welche wichtigen Anbieter gibt es und was bieten sie?

Ich habe eine Auswahl aus alternativen Medien-Outlets getroffen, die mir bei meinen Recherchen begegnet sind bzw. die ich selbst nutze.

Die Beispiele meiner Wahl sind, in zufälliger Reihenfolge:

  1. kritisches-netzwerk.de
  2. nachdenkseiten.de
  3. Ken FM
  4. Alex Jones: Infowars
  5. Stefan Molyneux, freedomainradio
  6. graswurzel.net
  7. Naked Capitalism
  8. corbettreport.com

Nummer 1: kritisches-netzwerk.de

Auf diese Seite stieß ich bei meiner Recherche über alternative Medien. Die Betreiber haben ihrerseits einige Empfehlungen für alternative Medien abgegeben.

Thematische Schwerpunkte: Direkte Schwerpunkte sehe ich nicht. Selbstbeschreibung: „Subversiv und kritisch: gegen Imperialismus, Militarismus, Kapitalismus, Volksverdummung“

Eine sehr große Anzahl an Artikeln. Die Mehrheit der Artikel, die ich am 26.10.2015 angeschaut habe, ist kritisch gegenüber den USA.

Navigation: Was mir persönlich fehlt, sind Sortierungen nach Themen z.B. in der Sidebar. Wenn ich einen Artikel lesen möchte, muss ich oft zweimal auf „weiterlesen“ klicken.

Qualität: Die Aussagen der Artikel sind dort, wo mir ein Quellennachweis angemessen erscheinen würde, nur teilweise mit solchen versehen.

Die Wortwahl erscheint mir vorwiegend sehr wertend.

In einem Artikel wird die israelische Politikerin Miri Regev als „Rassistin und Faschistin“ bezeichnet. In einem anderen wird Akif Pirincci als „Rechtsextremist“ bezeichnet.

Für mich persönlich ist das kein Journalismus, sondern Meinungsäußerung. Keine Seite für mich.

Link: www.kritisches-netzwerk.de

Nummer 2: nachdenkseiten.de

Thematische Schwerpunkte: Die NachDenkSeiten bieten zu verschiedenen Themen faktenbasierte, detaillierte Auseinandersetzungen von Autoren, die anscheinend tiefes Verständnis ihrer Themen besitzen.

Es finden sich Artikel zu wirtschaftlichen Themen und zu Politik.

Navigation: In der linken Sidebar stehen Themenbereiche, zu denen man durch Klicken mehrere Artikel vorgeschlagen bekommt. Je Artikel sehe ich grob geschätzt 150 Wörter Vorschau. Klicke ich auf „Weiterlesen“, so lande ich im Artikel am Ende des Vorschau-Textes.

Qualität: Es wird ausdrücklich dazu aufgefordert, verschiedene Meinungen nebeneinander stehen zu lassen. Die Wortwahl erscheint mir sachlich. Am Ende der Artikel Fußnoten und Quellenangaben.

So stelle ich mir Journalismus in einem freien Land vor.

Link: www.nachdenkseiten.de

Nummer 3: Ken FM

Thematische Schwerpunkte: Ken FM bietet vor allem Videos, Präsentationen und Interviews zu politischen Themen. Es werden vor allem Personen interviewt, die man als „Whistleblower“ charakterisieren könnte, zu Themen wie Geldsystem, Drohnenkrieg oder Terroranschläge.

Immer wiederkehrende Themen sind die Kritik an der Berichterstattung der Mainstream-Medien und die Lügen staatlicher Repräsentanten.

Mitunter wurde versucht, Ken FM in die Nähe rechtspopulistischer Lager zu rücken. Ich habe bisher keinen einzigen Anhaltspunkt für eine rechtspopulistische Gesinnung bei Moderator Ken Jebsen oder seinen Mitarbeitern entdeckt.

Navigation: Bisher hatte ich Ken FM nur auf youtube verfolgt. Die Navigation im Blog finde ich aber übersichtlich; sie ist nach gut durchdachten Tags organisiert.

Qualität: Ken Jebsen ist verbal schnell, zynisch, ironisch, mitunter polemisch, rhetorisch relativ clever. Die interviewten Personen erscheinen mir glaubwürdig und verlässlich. Da die Personen selbst die Quellen sind, erscheint mir ein Quellenverweis unnötig.

Als Gegengewicht zu den Massenmedien finde ich Ken FM sehr sehenswert.

Link: kenfm.de

Nummer 4: Alex Jones und Infowars

Thematische Schwerpunkte: Alex Jones warnt vor der NWO, der New World Order, der Neuen Weltordnung. Er berichtet über Ereignisse, die aus seiner Sicht Beweise für eine staatliche Machtausweitung sind, wie Militär- und Polizei-Übungsmanöver, geheime Dokumente und Überwachungsaktionen.

Für viele Europäer nicht sofort verständlich ist die Pro-Feuerwaffen-Einstellung von Alex Jones. Aus der US-amerikanischen Geschichte heraus ist dies leichter verständlich. Für die Befürworter privaten Waffenbesitzes sind die Hauptargumente Schutz vor staatlicher Tyrannei und auch vor bewaffneten Verbrechern.

Navigation: Für eine Magazin-Seite ist die Navigation zweckmäßig; die neueren Beiträge stehen im Vordergrund. Kategorien finden sich in Pull-Down-Menüs.

Qualität: Die Berichte basieren auf Fakten mit Quellenangaben. Die Interviewpartner wirken auf mich teilweise verlässlich, teilweise sehr tendenziös und zum Teil schlicht verrückt.

Mein persönliches Problem mit Infowars ist, dass sehr viel auf bestimmte Gruppen gezeigt wird, die „schuld“ an der Misere der Welt sind, oft zusammengefasst als „Globalisten“ oder „die Elite“.

Die Fakten sind solide recherchiert, aber die Interpretation der Fakten finde ich nicht sehr solide.

Link: infowars.com

Nummer 5: Stefan Molyneux, freedomainradio

Thematische Schwerpunkte: Stefan Molyneux bezeichnet sich selbst als „Philosoph“, als jemanden, der methodisches Denken benutzt, um zu sinnvollen Schlussfolgerungen zu gelangen.

Zu wirtschaftspolitischen Themen nennt er oft Argumente, die auch von der Österreichischen Schule der Ökonomie verwendet werden.

Den Staat nennt er oft als Ursache zahlreicher Probleme. Er hat öfter dargelegt, dass die staatliche Organisation in zu viele Lebensbereiche eingreift. Er argumentiert, dass der Staat Gewalt initiiert und damit gegen ein grundlegendes ethisches Prinzip verstößt.

Er hat mehrere Präsentationen zu berühmten Persönlichkeiten gehalten, deren Helden-Image durch die Bekanntgabe bewiesener Tatsachen mehr als angekratzt wird.

Daneben hält er öfter solide recherchierte Präsentationen zu politischen und ökonomischen Themen, z.B. zu Korrelationen von Einwanderung und der Inanspruchnahme staatlicher Transferleistungen oder zur tatsächlichen Geschichte der Sklaverei.

Oft äußert er sich zum aktuellen Zeitgeschehen, so etwa zur europäischen Flüchtlingskrise.

Sein größter Verdienst an der modernen Gesellschaft ist wahrscheinlich sein häufiger Hinweis auf die verheerenden Auswirkungen „erzieherischer“ Gewalt gegen Kinder. Hierzu hat er mehrere ideologiefreie und wissenschaftlich belegte Präsentationen verfasst und diverse Experten vor der Kamera interviewt.

Eine Zeitlang hat Molyneux Zuhörer ermutigt, den Kontakt zu ihrer Ursprungsfamilie, vor allem ihren Eltern, vollständig abzubrechen. Hierfür bekam er Schwierigkeiten mit Behörden, mit manchen Eltern und mit einigen Zuhörern. Seitdem hält er sich mit öffentlichen Äußerungen dieser Art zurück.

Navigation: Die Navigation ist clever und vielschichtig. Die enorme Anzahl an Audio-Podcasts ist über Tags organisiert, was bei einer großen Anzahl Beiträge sehr sinnvoll ist. Die Sortierung der Videos wird youtube überlassen. Die ebooks findet man als Liste.

Qualität: Stefan Molyneux geht bei seinen Argumenten generell von Fakten aus, nicht von Wunschvorstellungen. Die Fakten sind belegt und mit Quellenverweisen versehen.

Die Interpretation der Fakten ist nicht in allen Fällen so solide, wie Stefan Molyneux es sich wünscht. Erhebliche Kritik handelte er sich mit der Schlussfolgerung ein, der Selbstmord des Schauspielers Robin Williams könne ausschließlich darauf zurückzuführen sein, dass viele Frauen geldgierig sind.

Solange er bei den Fakten bleibt, sind seine Präsentationen schwer zu schlagen. Sie sind sachlich fundiert und liefern oft interessanten historischen Hintergrund. Molyneux imitiert hervorragend Charaktere und Dialekte.

Zusätzliche Anmerkung: Was ich speziell bei Stefan Molyneux interessant finde ist, dass er viel herabgewürdigt wird. Immer wieder lese ich, wie blöd und unfähig er sei. In vielen Beiträgen wird versichert, seine Thesen seien bereits etliche Male widerlegt worden.

Aufgefordert, auch nur ein einziges Argument zu liefern, kommt dann aber meistens nichts; nur in sehr wenigen Fällen wird nachvollziehbar gegen die Aussagen von Stefan Molyneux argumentiert.

Link: freedomainradio.com

Nummer 6: graswurzel.net

Hier handelt es sich um ein monatlich erscheinendes Magazin, das man abonnieren kann und dessen Artikel man teilweise online lesen darf.

Thematische Schwerpunkte: Zitat aus der Selbstbeschreibung: „Graswurzelrevolution bezeichnet eine tiefgreifende gesellschaftliche Umwälzung, in der durch Macht von unten alle Formen von Gewalt und Herrschaft abgeschafft werden sollen. (…) Wir streben an, daß Hierarchie und Kapitalismus durch eine selbstorganisierte, sozialistische Wirtschaftsordnung und der Staat durch eine föderalistische, basisdemokratische Gesellschaft ersetzt werden.“

Eine starke Betonung liegt auf Gewaltfreiheit und Basisdemokratie.

Navigation: Die Aufmachung und das Layout sind anders, als ich es von anderen Seiten gewohnt bin, aber trotzdem gut gegliedert. Es gibt ein nach Themen sortiertes Archiv.

Qualität: Die Artikel scheinen mir ausgewogen, differenziert und weitgehend frei von Ideologie. Für Fakten sind Quellennachweise hinterlegt.

Link: graswurzel.net

Nummer 7: Naked Capitalism

Thematische Schwerpunkte: Selbstbeschreibung: „Fearless commentary on finance, economics, politics and power”

Hier findet sich geschriebener Enthüllungsjournalismus zu allerlei Fragen von Wirtschaft, Wirtschaftspolitik, Geldsystem und Bankwesen.

Wie schon der Name vermuten lässt, Ironie und Zynismus sind stets dabei.

Navigation: Artikel findet man über eine lange Liste alphabetisch sortierter Themen. Ebenso gibt es eine Volltext-Suche.

Qualität: Die Wortwahl erscheint mir ausgewogen und ideologiefrei. Ich habe 5 Artikel quergelesen und keinerlei Quellenverweise entdeckt.

Link: nakedcapitalism.com

Nummer 8: corbettreport.com

James Corbett von corbettreport ist mein persönlicher Lieblings-Präsentator.

Thematische Schwerpunkte: James Corbett berichtet über alle Themen, bei denen er in den traditionellen Medien eine falsche Narrative vermutet, also insbesondere Kriege, Geldsystem und spezifische Terroranschläge.

Er verfasst Präsentationen über Personen, die nach seiner Meinung in den Massenmedien nicht korrekt dargestellt werden.

James Corbett präsentiert und interviewt auch Personen, die aus seiner Sicht leistungsfähige Alternativen zu den bestehenden Machtstrukturen vorschlagen. Er selbst bezeichnet die bestehenden Machtstrukturen als „the powers hat shouldn’t be“, in Anlehnung an den Ausdruck „The Powers That Be“.

Außerdem ist er Teilnehmer an mehreren Podcasts zu verwandten Themen.

Navigation: Artikel, Audios und Videos lassen sich über Tags finden oder über Volltextsuche.

Qualität: James Corbett basiert seine Berichte auf Fakten. Er stellt zu den meisten seiner Aussagen Links und Quellennachweise zur Verfügung.

Ich habe von ihm bisher den Eindruck, dass er sehr offen und entspannt-kritisch berichtet und nicht sehr leicht etwas glaubt, nur weil jemand etwas behauptet, der die Regierung nicht mag.

Link: corbettreport.com

Fazit

Viele alternative Medien bieten eine leistungsfähige Alternative. Manche empfinde ich zwar als Alternative, aber nicht als nützlich.

Nur, weil jemand den traditionellen Sichtweisen nicht folgt, heißt dies nicht zwingend, dass seine Sichtweise besser ist.

Einige unabhängige Journalisten bieten jedoch belastbare Argumente und solide Recherchen.

Bild: Alexas_Fotos

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