Produktiver Umgang mit Niederlagen

Wie gehen wir sinnvoll und konstruktiv mit Niederlagen um?

„Warum sind alle so scharf auf Erfolg? Weil Erfolg die absolute Ausnahme ist, inmitten einer riesigen Menge von Fehlschlägen.“
(Frank Zappa)

Ist Ihnen schon mal etwas misslungen? Wie erging es Ihnen damit?

Dachten Sie „Ich bin minderwertig“ oder „Ich kann nichts“?

Falls ja, so war das eine unrealistische Einschätzung.

Niederlagen gehören zum Leben, in allen Bereichen.

Ist Ihr Weg am ersten Hindernis bereits vorbei oder fängt er dort erst richtig an?

Ist Ihnen bewusst, dass der Weg zu besseren Ergebnissen durch eine Reihe von unerwünschten Ergebnissen führt? Oder suchen Sie den magischen, schmerzlosen Weg zum Sofort-Erfolg (den es nicht gibt)?

Niederlagen sind Lernangebote. Wir können daraus lernen oder es lassen.

Erfolg ist die Ausnahme, nicht die Regel. Selbst Genies wie Charles Dickens oder William Shakespeare haben eine Erfolgsquote unter 10% – der Großteil ihres Werkes fand keine weite Beachtung.

Für den Rest von uns, jedenfalls für Nicht-Genies wie mich, halte ich 2% für sehr optimistisch. Von meinen eigenen Videos auf youtube finden ca. 8% Beachtung und ca. 4% finden weite Beachtung (Stand: Dezember 2013). Der Rest wird weitgehend ignoriert. Und der große Aufmerksamkeits-Knaller war mir noch nicht vergönnt.

Wenn Niederlagen unvermeidlich sind, wie gehen wir produktiv damit um?

  • Niederlagen können ein Hinweis sein, dass unsere Strategie nicht oder noch nicht so funktioniert wie geplant. Demnach können wir unsere Strategie verbessern.
  • Niederlagen können ein Hinweis sein, dass wir eine neue Fähigkeit noch nicht so gut beherrschen wie wir dachten. Demnach können wir dazulernen.
  • Niederlagen können zeigen, dass wir nicht genug geübt haben. Demnach können wir mehr und konsequenter üben.
  • Eine Niederlage kann bedeuten, dass wir die Situation falsch eingeschätzt haben. Demnach können wir lernen, Situationen besser einzuschätzen.

Aus all diesen Fehlschlägen können wir lernen, es beim nächsten Mal besser zu machen – oder auch, es ganz zu lassen.

Wenn Sie lieber nach Schuldigen suchen und jemandem anders „Schuld“ zuweisen wollen, dann viel Glück. Damit gewinnen Sie nichts außer einem Aufschub – Zeit, in der Sie nicht an wesentlichen Dingen arbeiten.

Wie ist Ihr Umgang mit Niederlagen und Fehlschlägen?

 

Titelbild: FelixMittermeier

 

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