10 Wege sensationell erfolgreich im neuen Job zu sein

Wie Sie sensationell erfolgreich im neuen Job auf die richtige Weise herausragen

Nach Ideen von Dharmesh Shah von HubSpot

„Betrachten Sie Ihren Vorgesetzten als jemanden, den Sie unterstützen, nicht als jemanden, der Ihnen sagt, was Sie tun sollen.“
– Dharmesh Shah –

Sie haben gerade einen tollen neuen Job angetreten. Glückwunsch!

Ihr erster Arbeitstag kann der Beginn einer wundervollen Epoche werden – oder eine Serie von Murmeltier-Tagen, wo sich jeder Tag gleich anfühlt und die neue Arbeit sehr bald aussieht wie die alte Arbeit.

Was können sie tun, um das zu vermeiden und um hervorzustechen?

Weg 1: Verhalten Sie sich, als wären Sie immer noch im Vorstellungsgespräch

Wenn Sie einmal den Job haben, ist es naheliegend, ein Gefühl von Zielerreichung zu haben. Es fühlt sich „richtig“ an.

Schließlich haben die Sie eingestellt, oder? Sie sind toll! Und das Unternehmen war brillant genug, das zu erkennen.

Nicht so schnell. Ja, Sie wurden eingestellt, und vielleicht sind Sie toll. Aber noch haben Sie nichts für Ihren neuen Arbeitgeber getan. Sie haben nur gezeigt, dass Sie den Job kriegen konnten.

Jetzt müssen Sie beweisen, dass Sie ihn verdienen.

Betrachten Sie die ersten 30-90 Tage als Fortsetzung Ihres Vorstellungsgespräches.

Nehmen Sie die Haltung ein, dass Sie nun beweisen, warum Sie es verdient haben, unter den Bewerben ausgewählt zu werden.

Sie arbeiten nun härter, schlauer und nehmen keine Belohnung für selbstverständlich.

Weg 2: Betrachten Sie Ihren Vorgesetzten als jemanden, dem Sie helfen, nicht als jemanden, der Ihnen sagt, was Sie tun sollen

Ja, theoretisch sagt Ihnen Ihr Vorgesetzter, was Sie tun sollen. Praktisch ist das wahrscheinlich nicht der Grund, aus dem er / sie Sie eingestellt hat.

Hier ein besserer Vorschlag: Ihr Vorgesetzter will Dinge getan kriegen, erledigt bekommen, Ziele erreichen. Betrachten Sie es als Ihren Job, ihm / ihr zu helfen, diese Dinge zu erreichen. Je mehr Sie das tun, desto mehr werden Sie wertgeschätzt.

Außerdem werden Sie feststellen, dass es leichter ist, hart zu arbeiten, wenn Sie jemandem helfen, als wenn Sie jemandem gehorchen. Die Arbeit wird mehr Spaß machen.

Weg 3: Bauen Sie Beziehungen auf der Basis von Leistungen, nicht Konversation

Großartige Unternehmen mit großartigen Unternehmenskulturen heißen neue Mitarbeiter willkommen. Kollegen kommen auf Sie zu, um Sie kennenzulernen.

Das ist toll – aber die Arbeit muss immer noch getan werden. Konversationen sind nett, aber genügen nicht. Seien Sie freundlich und so authentisch wie Sie können – aber erinnern Sie sich daran, dass die besten Arbeitsbeziehungen auf Respekt und Vertrauen basieren – und Respekt und Vertrauen entstehen aus Handlungen und Leistungen, weniger aus Worten.

Beweisen Sie sich. Springen Sie helfend bei – wenn es Sinn macht. Bleiben Sie bei der Verfolgung der Arbeitsziele dran. Erfüllen Sie alle Verpflichtungen. Verdienen Sie Ihren Respekt – so werden Sie wirklich gute Arbeitsbeziehungen aufbauen.

Weg 4: Investieren Sie die Extra-Portion Sorgfalt – und das häufig

Am Anfang haben Sie wahrscheinlich noch nicht alle Kenntnisse, die Sie brauchen. Wahrscheinlich noch nicht all die Erfahrung. Die Kontakte und Verbindungen.

Aber Sie können die Bereitschaft mitbringen, extra-hart zu arbeiten.

Arbeiten Sie erkennbar gründlich, und alle um Sie herum werden über ein gewisses Maß an Mangel von Kenntnissen und Erfahrung hinwegsehen. Sie werden sehen, dass Sie daran arbeiten, und manchmal, zumindest für eine Weile, ist es das, worauf es ankommt.

Weg 5: Finden Sie diejenigen, die als die Besten gelten, und machen Sie deren Methoden nach – so weit es Sinn macht

Jede Organisation ist etwas anders, und die Schlüsselkompetenzen in diesen Organisationen sind unterschiedlich.

Vielleicht arbeiten die Top-Leute mehr Stunden, oder zu anderen Zeiten. Vielleicht ist Flexibilität wichtiger als methodisches Vorgehen. Vielleicht ist Gründlichkeit wichtiger als Schnelligkeit, oder umgekehrt.

Studieren Sie diejenigen, die als „die Besten“ angesehen werden. Finden Sie heraus, was diese KollegInnen antreibt und wie sie Probleme angehen. Wie sie Entscheidungen treffen.

Ein kleine Warnung an dieser Stelle: Es kann zu tragischer Komik führen, wenn man versucht, das Verhalten anderer nachzuahmen, ohne die Gründe für dieses Verhalten zu verstehen.

Noch tragischer und komischer kann es werden, wenn man versucht, eine Person schlicht nachzumachen, ohne auf dem gleichen Niveau menschlicher und / oder fachlicher Reife zu stehen.

Benutzen Sie also die „Besten“ nicht als Schablone, sondern eher als Kompass.

Weg 6: Denken Sie drei Spielzüge voraus

Großartige Schachspieler denken viele Spielzüge voraus. Der jetzige Zug ist die Grundlage für weitere strategische Bewegungen.

Sie können bei der Arbeit das selbe tun. Überlegen Sie, was die grundlegende Idee einer Aufgabenstellung ist. Überlegen Sie, welche Fertigkeiten Sie lernen können, wie Sie bei der Erledigung für Entscheider sichtbarer werden.

Sehen Sie sich als Teil eines Puzzles, an dem Sie mitwirken.

Weg 7: Finden Sie Gelegenheiten, hervorzustechen

Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, in der einen oder anderen Weise hervorzustechen – durch Schlauheit, Kreativität oder durch großartige Ergebnisse.

Arbeiten Sie ausdauernd daran, für etwas Bestimmtes bekannt zu sein. Dafür, dass Sie schneller auf Anfragen eingehen als andere oder dafür, dass Sie Hilfe anbieten, bevor andere es tun, für besondere Gründlichkeit, für besondere Sachkompetenz…

Wählen Sie eine Mission, die zu Ihnen passt und die – sehr wichtig – dem Unternehmen wirklich nützt. Dann arbeiten Sie daran, diese Mission wirklich excellent zu erfüllen. So werden Sie sehr wirksam hervorstechen.

Weg 8: Erschaffen Sie Ihr eigenes Projekt

Dass Sie die Arbeiten, die Ihnen zugewiesen werden, gut bis sehr gut erledigen, wird erwartet.

Ein Projekt, das Sie selbst erschaffen, das Sie großartig erledigen, das ist herausragend.

Vorausgesetzt natürlich auch hier, dass es sich um ein Projekt handelt, das dem Unternehmen tatsächlich nützt, nicht etwas, auf das Sie gerade Lust haben und das Ihre Ressourcen vom eigentlichen Sinn Ihrer Arbeit abzieht.

Zum Beispiel dachten alle immer wieder, zur korrekten Behandlung und Verbuchung von Darlehen, Disagios und Zinsen bräuchte es eine Übersicht über die Finanzierung des Unternehmens – aber bisher hat sich niemand dazu durchgerungen, eine solche zu erstellen.

Sie könnten die Person sein, die diese Übersicht erstellt.

Stellen Sie dabei natürlich sicher, dass die Übersicht auch von den KollegInnen als wertvoll angesehen wird und dass Ihre Vorgesetzten das Projekt gutheißen.

Sie müssen nicht darauf warten, von anderen gefragt zu werden. Sie können selbst aktiv das Projekt vorschlagen.

Manchmal ist es schwierig vorherzusagen, welche Auswirkungen ein Projekt haben wird. Im schlechtesten Fall lernen Sie einiges dazu, im besten Fall ernten Sie Dankbarkeit und Respekt.

Weg 9: Finden Sie andere, denen Sie helfen können

Sie sind neu im Job. Andere sollen Ihnen helfen, richtig?

Richtig. Und falsch.

Sie können jetzt bereits anfangen, anderen zu helfen. Wenn Sie sehen, dass jemand Schwierigkeiten hat, und Sie wissen nicht, was da zu tun wäre. Sie könnten sagen „Ich bin neu, und vielleicht müssen Sie mir erklären, was zu tun ist, aber ich würde Ihnen gerne helfen.“

Wenn Sie an einer Besprechung teilnehmen, und jemand bekommt ein aufwendiges Projekt aufgedrückt, schauen Sie mal vorbei und bieten Sie Ihren Hilfe an.

Auch wenn Ihr Angebot nicht angenommen wird, wird Ihre Geste sicherlich geschätzt.

Oder melden Sie sich freiwillig für einen Bereich, über den Sie mehr lernen wollen. Controlling? Kostenrechnung? Jahresabschluss? Steuern?

Nur werden Sie nicht die Person, die anderen hilft und ihre eigene Arbeit nicht getan bekommt. Diese Person mag und respektiert niemand.

Weg 10: Vergessen Sie nie, warum Sie eingestellt wurden

Ja, Sie wollen lernen und wachsen. Ja, Sie wollen sich froh und erfüllt fühlen.

Und, ja, Sie wurden angeheuert, um die Ziele und die Mission des Unternehmens zu unterstützen.

Es ist möglich, Ihren Ziele UND den Ziele des Unternehmens zu dienen. Sorgen Sie dafür, dass Sie das tun. Auf diese Weise gewinnen Sie UND das Unternehmen.

Darum geht es bei einer produktiven Arbeitsbeziehung.

Viel Erfolg!

 

Bild: PeteLinforth

 

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